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Digitale Lebenswelten erfordern digitale Kompetenzen

Tom Weinert referiert vor Schülern und Eltern

Digitale Lebenswelten erfordern digitale Kompetenzen

Für einen ganzen Tag lud sich die Mittelschule Mitterfels Tom Weinert ein, seines Zeichens bei der Kriminalpolizei in München tätig und dort wiederum Sachbearbeiter im Bereich "Neue Medien und Internetkriminalität". Dank der Spendierfreudigkeit der Kinder- und Jugendfördervereine Mitterfels und Haselbach und des Elternbeirats konnte der Spezialist nicht nur vor den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 seine Tipps weitergeben, sondern auch noch bei einem Elternabend die Schwachstellen der unbedarften Mediennutzung aufzeigen und die Erziehungsberechtigten wachrütteln, damit sie nicht gleichgültig ihren Schützlingen die neuen Medien an die Hand geben.

Oberstes Gebot lautet: Vorbild sein! Wenn das Smartphone des Kindes ungeschützt ist, müssen sich die Erwachsenen später nicht wundern, wenn ihr Schützling damit alles macht, was möglich ist. Haben aber Eltern auch einmal das Internetspiel „gezockt“, das ihre Söhne und Töchter stundenlang spielen, werden sie dessen Wirkmacht erkennen und mit klaren Ansagen Spielzeiten vereinbaren können, ohne ungerechte Schlusspunkte setzen zu müssen.
Tom Weigert mahnte auch an daran zu denken, dass das Internet nichts vergisst. Fotos, Kommentare, ob positiv oder negativ verbleiben dort für immer und ewig. Im Hinblick auf künftige Bewerbungen und Einstellungsgespräche sollten sich die Mädchen und Buben ganz genau überlegen, was sie von sich preisgeben und wie sie posen. An die Erwachsenen gerichtet erinnerte der Referent mehrmals, ob das Passwort „safe“ sei, ob es regelmäßig gewechselt werde oder ob Nachrichten und Fotos über soziale Netzwerke geschickt werden, die einem später vielleicht sogar zum Nachteil gereichen könnten. Wenn sie aber Kinder im Umgang mit ihrem Smartphone von Anfang an begleiten, nicht zu stark beschneiden, aber auch nicht zu gleichgültig damit umgehen, dann sollten sie auch darauf vertrauen können, dass medienkompetente Jugendliche im Umgang mit sozialen Netzwerken und Geräten heranwachsen, die sowohl im Berufsleben, als auch im privaten Umfeld vorne mit dabei sein wollen, können und sollen.

Gegen Ende seines Vortrags nannte er den Anwesenden noch Internetadressen, mit deren Hilfe sie die Smartphones und Computer ihrer Kinder „safe“ machen können. Konrektorin Marion Brandl bedankte sich für die wertvollen Tipps. Nur wenn man die Gefahren erkennt, kann man diese Technologie zum Vorteil benutzen, ohne darunter zu leiden.

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