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Ein Herz für Tiere

Haselbach. Vollgepackt mit drei großen Einkaufstaschen mit Futterspenden für die Tiere, machten sich die Kinder der zweiten Jahrgangsstufe der Grundschule Mitterfels-Haselbach mit ihren Klassenlehrerinnen Heidi Räß und Tatjana Steininger-Nelz und begleitet von der Förderlehrerin Veronika Hausladen auf den Weg ins Straubinger Tierheim.

Dort angekommen erfuhren die Zweitklässler eine Menge Interessantes über die Arbeit im Tierheim.
Angefangen bei der notwendigen Büroarbeit bis hin zu den täglichen Fütterungen, Streicheleinheiten und Spaziergängen mit den Tieren.
Anschaulich erklärten die Tierheimleiterin Ricarda Diessner und ihre Helferinnen den Grundschulkindern, was unbedingt beachtet werden muss, wenn man sich ein Haustier anschaffen will.
Vor allem bei den Hunden muss man sich im Klaren sein, wie zeitintensiv die Erziehung eines Hundes ist und dass der Hund in der Familie seinen festen Platz einnehmen möchte und beschäftigt sein will.
Die Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden aber auch mit Katzen wurden ebenso erklärt.

Das Tierheim in Straubing nimmt Tiere auf, die von ihrem Besitzer ausgesetzt oder vernachlässigt wurden oder deren Besitzer sich nicht mehr ausreichend um die Tiere kümmern können.
Viele Leute kaufen sich nämlich ein Haustier und sind sich leider dann oft nicht der Verantwortung bewusst, die sie für das Tier übernommen haben.

Beim Rundgang durch das Tierheim waren ausnahmslos alle Kinder besonders von den Katzenbabys angetan. Aber auch alle anderen Tiere schlossen die Kinder sofort ins Herz.
Anschließend konnten die Zweitklässler mit ihrem Wissen zum HSU-Thema "Haustiere" glänzen. So zählten sie beispielsweise mühelos auf, was für die Anschaffung einer Katze benötigt wird und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, wenn man ein Haustier halten möchte. Diese Überlegungen im Vorfeld müssen unbedingt angestellt werden, um zu vermeiden, dass noch mehr Tiere im Tierheim landen.

Am Schluss bedankten sich die Kinder für einen informativen Vormittag, bei dem sogar der Kuschelfaktor nicht zu kurz kam, bei den Tierheimmitarbeiterinnen.
Mit der Gewissheit, dass es Menschen gibt, die sich für Tiere in Not einsetzen und sie liebevoll betreuen und behandeln, fuhren die Grundschulkinder wieder nach Hause.

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